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HOLZPELLETS –
WÄRME DIE NACHWÄCHST

Holzpellets sind die zukunftssichere Alternative bei der Heizung:
wirtschaftlich, umweltfreundlich und komfortabel.

Holzpellets werden aus Hobelspänen und Sägespänen hergestellt, die in Sägewerken oder holzverarbeitenden Betrieben anfallen. Diese Späne werden getrocknet, auf eine gleichmäßige Größe vermahlen. Dann werden sie mit Walzen durch einen Stahlring mit vielen Bohrlöchern gepresst, wobei die Pellets entstehen. Der hohe Pressdruck und die Hitze beim Pressvorgang geben den Pellets ihre Festigkeit.

Die Nutzung von Holzpellets nimmt stetig zu, in ganz Europa. In manchen Ländern, wie England, Holland oder Dänemark, werden Holzpellets auch in großen Mengen für die Erzeugung von Ökostrom verwendet. Diese Kraftwerke beziehen Industriepellets in erster Linie aus dem Südosten der USA und aus Kanada, wo große Mengen an kostengünstigen Sägespänen und Faserholz für die Pelletproduktion zur Verfügung stehen.

Der immer größer werdende internationale Industriepelletmarkt wird sich langfristig positiv auf die Versorgungssicherheit auswirken, weil Produzenten von Industriepellets zunehmend auch qualitativ hochwertige ENplus zertifi- zierte Ware produzieren. Berücksichtigt man die Inflation, ist der Preis für Holzpellets in den vergangenen 10 Jahren nur geringfügig gestiegen. Im Vergleich dazu ist der Preis für Heizöl rasant gestiegen und liegt derzeit doppelt so hoch wie der Preis für Holzpellets.

Der Pelletpreis ist nicht mit dem Heizölpreis gestiegen. Das liegt daran, dass es in der Pelletwirtschaft eine große Zahl von Produzenten und Händlern gibt, zwischen denen ein intensiver Wettbewerb herrscht. Der Preis für Pellets ergibt sich deswegen einerseits aus den Herstellungskosten, andererseits aus der aktuellen Marktsituation: Werden mehr Pellets benötigt als angeboten, steigt der Preis. Gibt es ein Überangebot, sinkt der Preis. Es gibt auch deutliche saisonale Schwankungen: Im Frühjahr werden Pellets immer günstigser angeboten, über den Sommer zum Winter hin steigt dann der Preis. In den letzten Jahren waren die Einlagerungspreise im Frühjahr um bis zu 10 % niedriger als die Preise im Winter.